Zwischen American Art und Graffiti in NYC

New York, eine Stadt für Kunstliebhaber?

Überall in New York stoße ich auf Kunst. Die Ausstellungen im Guggenheim bzw. im Whitney Museum of American Art waren schon großartige Erlebnisse. Leider muss ich feststellen, dass ich so wenig über amerikanische Künstler weiß.

Meine Beobachtungen bleiben aber nicht bei den Kunstwerken in Museen stehen. Architektur, Gartenanlagen, Farbgestaltung des öffentlichen Raums alles hat etwas mit künstlerischem Schaffen zu tun.

Mich beeindrucken besonders die Graffitis. Die Bilder besitzen eine hohe Qualität und ich finde sie an verschiedenen Häusern und Wänden. Für mich sind es Kunstwerke. Mit einem Künstler, sie nennen sich Wallpainter, komme ich ins Gespräch.  Er gibt uns die Erlaubnis, um uns in seiner Werkstatt umzusehen. Hier ein Praktikum zu bekommen, das wäre etwas für junge Künstler. Es gibt sogar einen Projektraum mit viel Computertechnik. Ein Wallpainter malt vom Foto auf die Wand. Er schaut – malt, schaut – malt … zwischen 3 – 5 Tage braucht so ein Werk. Zum Teil arbeiten bis zu fünf Künstler an einem Wandbild. Aber es gibt auch Graffitis mit politischer Aussage zu entdecken. Ich glaube, es würde sich lohnen, fortlaufende Fotobände mit aktuellen Bildern zu erstellen.

Erwähnenswert sind auch die alten Werbeschriften auf den Brandmauern. Man nennt die Gostsigns. Sie sind ein stilles Zeugnis von einer Zeit, als noch alles analog war.

NYC, April 2017

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