Museumspark Rüdersdorf 

Rüdersdorf erreicht man gut mit der Straßenbahn. Wir überqueren auf einer langen angenehmen Fahrt durch die blühende Natur sogar die Landesgrenze. Als wir uns dieses Ziel heraussuchten, hatten wir keine Ahnung von der Weite des Geländes und seiner Geschichte. Auch als wir ankommen, erschließt sich das Gelände erst nach und nach. 

Am Eingang empfängt uns ein feiner Ostermarkt. Einige kleine Geschenke wandern in unseren Rucksack.  

Rechterhand treten wir ein in eine Art Gesindehaus. Alle Räume kann man betreten und gewinnt so einen authentischen Eindruck vom Wohnumfeld einer Tagebaufamilie. Wir sind beeindruckt von der Liebe und der Vielfalt, mit der das Interieur eingerichtet ist.   

Plötzlich liegt dieser riesige Tagebau vor uns. Irgendwie fühlt man eine Weite, als stünde man am Meer. Das kalte, klare Wetter unterstützt dieses Gefühl. Seit dem 16. Jhd. wird hier Kalkstein abgebaut, verarbeitet und transportiert. Alle Produktionsanlagen sind erhalten und liebevoll für den Publikumsverkehr aufgearbeitet. 

Wir sind beeindruckt von diesem Industriedenkmal und empfehlen es unbedingt weiter. Wir waren nicht zum letzen Mal hier, denn das Gelände ruft geradezu, es in Bild/ Malerei und Text weiter festzuhalten. Die Synthese von Industrie, Tagebau-Weite und Natur lädt nicht nur zum Besichtigen, sondern auch zum Verweilen ein.

Mitgenommen ins Leben:

  • Freude darüber, dass dieser historische Ort bis heute ein wichtiger Standort für Kalkabbau ist
  • Wertschätzung für den Erhalt und die Pflege dieser einmalig authentischen und informativen Anlage
  • Erfahrung, dass man mit der Straßenbahn über die Grenzen Berlins hinaus ans Ziel kommt
  • Ein kleines handwerkliches Ostertier als Maskottchen und Glücksbringer für unseren Beatle und auf Reisen

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