Sieben Tage Strandleben

In den 7 Nächten unserer Ostseereise, zu der wir aus dem öden Berliner Grau aufbrechen, liegen wir beide wach. Der eiskalte Wind, das Hoch der Wellen, der blaue Himmel, das Schreien der Möwen, das helle Licht der Sonne verwandeln über den Tag unsere Körper in ein kleines Kraftwerk, das nachts mit dem Blick aus dem Fenster auf einen sternenklaren Himmel überhaupt nicht zur Ruhe kommt. Bilder, Geräusche, Luft – die unsagbare Energie dieses Landstriches – sind uns in die Nacht gefolgt. Eine lange nicht gekannte, angenehme Wachheit! Man kann sie auch Freude nennen.

7 Tage Strandleben: Laufen und beobachten: Das Anwachsen der Eisberge am Wasser, die Möwen auf den Wellenbrechern, die wenigen Menschen, die oft ganz winzig erscheinen, die Dissonanz zwischen unberührter Natur und Baustellen schicker Wohnlandschaften, für die auf großen Bauzäunen schon geworben wird, Fischer, die auf den ersten Fang warten…

7 Tage Strandleben: Laufen und essen: Fisch natürlich!

7 Tage Strandleben: Laufen, schreiben, malen und fotografieren: Keines der Medien kann unser Gefühl wiedergeben: „Der Weg ist so schön, dass ich nie ans Ziel kommen möchte“, notiere ich in mein Heft.

7 Tage Strandleben: Und immer wieder sonnen!

7 Tage Laufen und: Atmen! Atmen! Atmen!

Mitgenommen ins Leben

  • Energie, falls der Frühling noch länger auf sich warten lässt.
  • Freude.
  • Respekt gegenüber der Natur- und Tierwelt.

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